Ausstellung

Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis

Modul der Preisträger 2017

Präsentation der preisgekrönten Projekte des Deutschen Zukunftspreises im Deutschen Museum

„Aus Ideen Erfolge machen. Für die Menschen. Für das Land.“ – Diesem Gedanken folgen die Arbeiten der Preisträger, die in der Dauerausstellung zum Deutschen Zukunftspreis seit Ende 2006 im Deutschen Museum in München zu sehen sind.

Die Präsentation von jeweils zehn der preisgekrönten Projekte zeigt die wissenschaftliche Exzellenz und nachhaltige Wirkung der jeweiligen Innovation. Die Ausstellung stellt die beteiligten Forscher und Entwickler als Persönlichkeiten und Vorbilder dar, deren Leistungen in der „Hall of Fame“ gewürdigt werden.

Wie in einem monumentalen Wechselrahmen werden an der Stirnseite der Ausstellung übergroße Schwarz-Weiß-Portraits der Preisträger präsentiert, die „Hall of Fame“ als das moderne Pendant zum Ehrensaal des Deutschen Museums. Das Archiv mit allen Aktivitäten zum Preis und das „Emeritus-Modul“, das Informationen, über die nicht mehr in der Ausstellung gezeigten Preisträgerprojekte beinhaltet, schließen diese Installation ab. Auf der gegenüberliegenden Seite sind alle diejenigen namentlich benannt, deren Innovationen in die Endauswahl des Deutschen Zukunftspreises gelangten: Forscherpersönlichkeiten, die zum „Kreis der Besten“ gehören.

Die preisgekrönten Arbeiten der Preisträger sind auf Projektinseln inszenatorisch dargestellt. Jedes der zehn Module hat ein „Einfallstor“, eine sinnlich-spielerische Einladung, sich mit dem Projekt zu beschäftigen. In Vertiefungsebenen der Ausstellungsmodule werden der wissenschaftliche Hintergrund, die Erklärung der Innovationen und ihre wirtschaftliche wie gesellschaftliche Bedeutung behandelt. In kurzen Statements sind Einstellungen und Erfahrungen der Preisträgerinnen und Preisträger dokumentiert.

Die Gestalt der Vitrinen und der einzelnen Module ist kantig. Ihre Grundform beschreibt ein unregelmäßiges Pentagramm, das sich konkretisiert und zum gefestigten, sicheren Rechteck entwickelt: Hinweis auf den Arbeitsprozess des Forschens und Entwickelns. Die Illustration der Wegstrecke von einer Idee, die zu einem Projekt wird, um schließlich im konkreten Produkt ihren Abschluss zu finden.

Exzellenz, Erlebnis und Würdigung – diese Leitthemen spiegeln sich in der Umsetzung der Ausstellung wider. Sie informiert über die Ziele des Deutschen Zukunftspreises, verdeutlicht seine besondere Stellung als Preis des Bundespräsidenten.

Präsentation des Preisträgerprojektes 2017 im Deutschen Museum.

Der Titel des aktuellen Preisträgerprojektes „Mittelpunkt Mensch – Roboterassistenten für eine leichtere Zukunft“ verweist bereits auf Interaktion von Mensch und Maschine. Die preisgekrönte Innovation liefert Forschungsergebnisse und Produkte, die den Menschen im Alltag unterstützen können oder dazu beitragen, industrielle Prozesse möglich zu machen und zu vereinfachen. Produkte wie der „Panda“ sind einfach handzuhaben und vergleichsweise wenig kostenintensiv einsetzbar.

Das expressive Ausstellungsmodul besteht aus Vitrinenelementen, medialen Vertiefungsebenen und einem Hands-on-Exponat. Während in den Vitrinen die Entwicklung zentraler Bauteile des Roboterassistenten anhand von Exponaten gezeigt und beschrieben werden, kann im Hands-on-Exponat auch charakteristischen Eigenschaften einer Gelenkeinheit nachgespürt werden. Die Preisträger äußern sich in Statements zu Fragen ihrer Arbeitsweise im Allgemeinen und zu Details im Hinblick auf die Entwicklung des dargestellten Projektes, das außerdem anhand von Filmen, Texten und Grafiken erklärt wird.

Die Neugierde selbst mit dem System interagieren zu dürfen und den Roboterarm „Panda“ anzuleiten wird in einer Installation befriedigt. Hier kann der Besucher auf spielerische Weise über einen Touchscreen dem „Panda“ beibringen, eine Aufgabe zu lösen und damit exemplarisch einen industriellen Prozess in Gang zu setzen.

Informationen

Luftaufnahme Deutsches Museum

Das Deutsche Museum in München wird in den kommenden Jahren umfänglich saniert. Deshalb werden einzelne Ausstellungen zeitweise nicht zugänglich sein.

Die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis ist von ihrem ursprünglichen Ort auf die Empore des ZNT umgezogen und ist nach der Umbauphase in veränderter und aktualisierter Form wieder zugänglich.

Informationen über die aktuellen Schließungen finden Sie hier:
http://www.deutsches-museum.de/information/wir-bauen/

Anschrift

Museumsinsel 1
80538 München
Tel.: +49 (0) 89 / 21 791
Fax: +49 (0) 89 / 21 79 324
Automatische Telefonauskunft: +49 (0) 89 / 21 79 433
www.deutsches-museum.de

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Das Deutsche Museum ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Der Kartenverkauf erfolgt bis 16 Uhr. Einlass bis 16.30 Uhr.
Der letzte Einlass ins Bergwerk und Kinderreich ist um 16.45 Uhr.

An acht Tagen im Jahr ist das Deutsche Museum geschlossen.

01. 01. 2018 Neujahr
13. 02. 2018 Faschingsdienstag
30. 03. 2018 Karfreitag
01. 05. 2018 Maifeiertag
27. 06. 2018 bis 12 Uhr wegen Personalversammlung geschlossen
01. 11. 2018 Allerheiligen
12. 12. 2018 ab 12 Uhr wegen Personalversammlung geschlossen
24. 12. 2018 Heiligabend
25. 12. 2018 Weihnachten
31. 12. 2018 Silvester

Die Öffnungszeiten und Schließtage gelten für alle Einrichtungen des Deutschen Museums im Münchner Raum: Haupthaus Museumsinsel, Verkehrszentrum, Flugwerft Schleißheim, Bibliothek.

Preise
Erwachsene 12,00 €
Der Eintritt für Kinder bis 5 Jahre und Mitglieder ist frei.

Familienkarte 25,00
Bis zu 2 Erwachsene mit zur Familie gehörenden Kindern bis 17 Jahre.

Kombiticket 19,00 €
Deutsches Museum + Verkehrszentrum + Flugwerft Schleißheim
bis zur Einlösung zeitlich unbegrenzt gültig.

Bitte informieren Sie sich näher über mögliche Ermäßigungen unter www.deutsches-museum.de.

Das Deutsche Museum wird derzeit umfassend saniert. Daher sind etliche Ausstellungen geschlossen und die Zugänge verändern sich immer wieder im Bauverlauf. Bitte informieren Sie sich aktuell darüber, wenn Sie einen Besuch im Museum planen.
https://www.deutsches-museum.de/information

Deutsches Museum
Kuratorin Frau Dr. Sabine Gerber
Tel.: +49 (0) 89 / 21 79 565
E-Mail: s.gerber@deutsches-museum.de
Führungswesen Frau Beate Schuster
Fax: +49 (0) 89 / 21 79 273
E-Mail: fuehrungen@deutsches-museum.de

Anfahrt

Alle S-Bahnen (Haltestelle Isartor), U-Bahnen U1 und U2 (Haltestelle Fraunhoferstraße), Bus 131 (Haltestelle Boschbrücke), Straßenbahn Linie 17 (Haltestelle Isartor), Straßenbahn Linie 18 (Haltestelle Deutsches Museum).
Einige Parkmöglichkeiten gibt es in Parkhäusern  in der Nähe, grundsätzlich ist aber eine direkte Anfahrt mit dem PKW nicht zu empfehlen.

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