Wer die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis betritt, befindet sich ein einem Raum, dessen Gestaltung und Stimmung sich von klassischer Museumspräsentation unterscheidet.
Die preisgekrönten Innovationen sind auf Projektinseln platziert und um ein durch Licht akzentuiertes Zentralmodul herum positioniert, das das „Gedächtnis“ des Preises, ein großes Archiv beinhaltet.
Jedes der zehn Module hat ein „Einfallstor“, eine sinnlich- spielerische Einladung, sich mit dem Projekt zu beschäftigen. Die Vitrinen der einzelnen Module sind kantig. Ihre Grundform ist ein unregelmäßiges Pentagramm, das sich konkretisiert und zum gefestigten, sicheren Rechteck wird; eine Allegorie auf den Arbeitsprozess der Forscher und Entwickler: Es illustriert die Wegstrecke einer Idee, die sich zum Projekt transformiert und schließlich im konkreten Produkt ihrenAbschluss findet.
Der wissenschaftlicher Hintergrund und das Funktionsprinzip der Innovationen werden in diesen Vitrinen, ihre wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung medial in den Terminals dargestellt.
Prominent und wie in einem monumentalen Wechselrahmen werden Bilder der Preisträger präsentiert; übergroße schwarz-weiß Portraits stehen in bewusstem Kontrast zur Farbigkeit des Raumes.
Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Themen wird durch die Lichtstimmung symbolhaft vereinheitlicht – gemeinsam ist allen die hohe Auszeichnung mit dem Preis des Bundespräsidenten.
