
Die Alternative besteht in Brennstoffzellen. Angelika Heinzel und Roland Nolte entwarfen für diese Energiewandler eine besondere Bauform, die sie für den Einsatz in tragbaren Geräten tauglich macht. Angelika Heinzel leitet die Abteilung Chemische Energieverwandlung und Speicherung am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg, wo auch Roland Nolte tätig ist.
Die übliche Bauweise einer Brennstoffzellen-Einheit ist ein Stapel, in dem die Einzelzellen hintereinander geschaltet sind. Dazwischen befinden sich bipolare Platten, die für den elektrischen Kontakt sorgen und die Reaktionsgase Wasserstoff und Sauerstoff über der gesamten Elektrodenfläche verteilen. Für hohe Leistungsdichten, wie man sie etwa in Elektroautos benötigt, ist dieser Aufbau optimal. Für die Nutzung in elektronischen Geräten ist er aber zu komplex. Deshalb haben die Freiburger Fraunhofer-Forscher dafür eine besser geeignete Konstruktionsvariante entwickelt: die Streifen-Brennstoffzelle.
Für einen Laptop haben die Forscher bereits ein erstes praxistaugliches Labormodell gebaut. Es hat eine Leistung von 25 Watt. Den benötigten Wasserstoff bezieht die Brennstoffzelle von einem Speicher aus Metallhydrid. Zelle und Speicher sind kaum größer als die Batterie für den Laptop. Allerdings: Während die Batterie nur zwei bis drei Stunden durchhält, reicht der Wasserstoff für etwa zehn Stunden Dauerbetrieb.
Das Vorschlagsrecht zum Deutschen Zukunftspreis obliegt den führenden deutschen Einrichtungen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Stiftungen.
Das Projekt „Streifen-Brennstoffzelle - Brennstoffzellen für die Energieerzeugung in kleinen portablen elektronischen Geräten“ wurde von der Fraunhofer-Gesellschaft vorgeschlagen.