Preisträger 2008

Mit ihrem Projekt „Smarte Sensoren erobern Konsumelektronik, Industrie und Medizin“ setzen sich Dr.-Ing. Jiri Marek, Dr.-Ing. Michael Offenberg und Dr.-Ing. Frank Melzer, Bosch und Bosch Sensortec, gegen zwei weitere hervorragende Projekte durch, die die Jury für die Endrunde nominiert hatte. Bundespräsident Horst Köhler zeichnete das Team am 3. Dezember mit dem Deutschen Zukunftspreis 2008 aus.

Ihre Innovation: Empfindliche Messfühler aus Silizium sorgen in Automobilen für Sicherheit, in Handys oder Navigationsgeräten können sich solche Sensoren sinnvoll einsetzen lassen. Dafür mussten sie allerdings kleiner und preisgünstiger als bisher sein und sich industriell herstellen lassen. Dieser Aufgabenstellung haben sich die drei Gewinner angenommen und damit ein neues Geschäftsfeld für ihr Unternehmen eröffnet. Sie setzten dabei auf Oberflächen-Mikromechanik als Herstellungsverfahren. Dabei werden bewegliche Strukturen wie Massen und Federn auf einer Siliziumscheibe verankert. Mit neuen Prozessen, etwa durch Ätzen und Abscheiden des Materials, schufen die Entwickler die Grundlage dafür, dass sich die Oberflächen-Mikromechanik für eine kostengünstige industrielle Produktion großer Stückzahlen von kleinen und sparsamen Sensoren nutzen lässt.

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