Wiedereröffnung der Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis im Deutschen Museum in München und Inauguration des Moduls der Preisträger 2014

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Im Rahmen der "Zukunftsinitiative" wird das Deutsche Museum in München gegenwärtig saniert und technisch wie inhaltlich modernisiert. Im Zuge dieser Maßnahmen ist die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis von ihrem ursprünglichen Ort im Erdgeschoss zur Ausstellungsfläche auf der Empore des „Zentrum Neue Technologien“ umgezogen worden.

„Aus Ideen Erfolge machen. Für die Menschen. Für das Land.“ – Dies anhand der Arbeiten der Preisträger erlebbar zu machen, ist die Intention der Dauerausstellung zum Deutschen Zukunftspreis, die seit Ende 2006 im Deutschen Museum in München zu sehen ist.

Die Präsentation von zehn preisgekrönten Projekten zeigt die wissenschaftliche Exzellenz und nachhaltige Wirkung der jeweiligen Innovation. Die Ausstellung stellt die beteiligten Forscher und Entwickler als Persönlichkeiten mit besonderer Vorbildfunktion dar, deren Leistungen in der „Hall of Fame“ gewürdigt werden.

Die markante Ausstellung wurde - formal den Gestaltungsvorgaben der vorhandenen Module folgend - überarbeitet und aktualisiert. Dabei ist der Raum als Rahmen für die Darstellung der einzelnen Projekte den neuen Gegebenheiten wie den veränderten Proportionen und Lichtverhältnissen angepasst worden. An der Kopfseite ist die „Hall of Fame“ neu gestaltet. Prominent und wie in einem monumentalen Wechselrahmen werden übergroße Schwarz-Weiß-Portraits der Preisträger präsentiert. Das Archiv mit allen Aktivitäten zum Preis und das „Emeritus-Modul“, das Informationen über die nicht mehr in der Ausstellung gezeigten Preisträgerprojekte beinhaltet, schließen diese Installation ab. Auf der gegenüberliegenden Seite sind alle namentlich benannt, deren Innovationen in die Endauswahl des Deutschen Zukunftspreises gelangten: Forscherpersönlichkeiten, die somit zum „Kreis der Besten“ gehören.

Die preisgekrönten Arbeiten der Preisträger sind auf Projektinseln inszenatorisch dargestellt. Jedes der zehn Module hat ein „Einfallstor“, eine sinnlich- spielerische Einladung, sich mit dem Projekt zu beschäftigen. In Vertiefungsebenen der Ausstellungsmodule werden nach einem durchgängigen Muster aber auch der wissenschaftliche Hintergrund, die Erklärung der Innovationen und ihre wirtschaftliche wie gesellschaftliche Bedeutung behandelt. Die Gestalt der Vitrinen und der einzelnen Module ist kantig. Ihre Grundform beschreibt ein unregelmäßiges Pentagramm, das sich konkretisiert und zum gefestigten, sicheren Rechteck entwickelt: Hinweis auf den Arbeitsprozess der Forscher und Entwickler. Die Illustration der Wegstrecke von einer Idee, die sich zum Projekt konkretisiert und transformiert, um schließlich im konkreten Produkt ihren Abschluss zu finden.

Exzellenz, Erlebnis und Würdigung – diese Leitthemen spiegeln sich in der Umsetzung der Ausstellung wider. Sie informiert über die Ziele des Deutschen Zukunftspreises, verdeutlicht seine besondere Stellung als Preis des Bundespräsidenten.

Mit der Wiederöffnung der Ausstellung geht die - durch den Umbau etwas verspätete - Inauguration des Moduls der Preisträger 2014 einher. Mit der Innovation „Lebensmittelzutaten aus Lupinen“ wird ein Beitrag zu ausgewogener Ernährung und verbesserter Proteinversorgung geleistet. Das Modul verweist auf die Arbeits- und Produktionsschritte, die aus dieser bitteren Pflanze ein für den Menschen genießbares Lebensmittel machen. Mithilfe eines Riechtests kann der Besucher feststellen, welche Bestandteile es beinhaltet. Sein Wissen über die pflanzliche Ernährung kann man mit einem spielerischen Element, dem Lupinenquiz, feststellen. Die Wertigkeit der Entwicklung wird auch im Einfallstor symbolisiert: Es ist eine Chance den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel zu steigern und somit eine nachhaltige Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung zu sichern.

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