Verwendung des Preisgeldes der Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2013: Ein neues Highlight im Deutschen Museum in München

Jens König, Stefan Nolte und Dirk Sutter wurden im Dezember 2013 mit dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation für ihr Projekt „Ultrakurzpulslaser für die industrielle Massenfertigung – produzieren mit Lichtblitzen“ geehrt. Mit dem Deutschen Zukunftspreis ist ein Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro verbunden.

2014 haben sich die drei Ausgezeichneten zu einem Re-Invest dieses Geldes in die Neugier von Kinder und Jugendlichen entschlossen und überreichten dem Generaldirektor, Prof. Wolfgang M. Heckl, einen großzügigen Scheck, der die Umsetzung eines neuen Highlights im Deutschen Museum mit ermöglichte.

Die Beweggründe des Teams definiert Jens König so: „Begeisterung an den vielfältigen Wundern und Wirkungen der Physik war für uns drei eine Treibfeder seit unserer Kindheit. Diese Begeisterung hat sicherlich auch zu unserer Entwicklungen in der Lasertechnologie beigetragen, welche 2013 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichnet wurden. Mit einem großen Teil unseres Preisgeldes wollen wir nun eine ähnliche Begeisterung an der Physik bei anderen Kinder und Jugendlichen wecken und haben daher die „Experimentier-Werkstatt“ im Deutschen Museum gesponsert.“

Heute wurde diese eröffnet und die drei Preisträger haben sich gemeinsam mit ihren Kindern und vielen Freunden über die Umsetzung informiert: „Heute freuen wir uns darauf die „Experimentier-Werkstatt“ einzuweihen und natürlich selbst mit unseren Kindern experimentell zu testen. Ich vertraue darauf, dass sie ist ausreichend robust gebaut wurde, um auch noch danach anderen Freude am Experimentieren zu bereiten“ so Jens König weiter.

In der neuen „Experimentier-Werkstatt“ können Besucher aller Altersstufen die Geheimnisse des Lichts erforschen, Datenleitungen und Endoskope verstehen, basteln, tüfteln und sogar mit Licht malen. Zu bestimmten Zeiten können die Besucher einfach hereinkommen, nur zuschauen oder gleich mitexperimentieren – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hier kann man ausprobieren, wie Musik als Lichtsignal zu einem Lautsprecher gelangt, erleben, wie ein Laserstrahl Schriftzüge und Bilder graviert und testen, was Glühlampen, Energiesparlampen und LEDs unterscheidet. In der geheimnisvollen BlackBox kann jeder farbige Schatten oder bunt leuchtende Bilder entstehen lassen.

Der Schwerpunkt liegt zunächst im Bereich Optik. Es werden regelmäßige Workshops für große und kleine Museumsbesucher angeboten, ebenso für Schulklassen ab dem Grundschulalter. Zu einem späteren Zeitpunkt folgen weitere Themen wie Mechanik, Werkstoffe, Elektrotechnik und Elektronik.

Weitere Informationen dazu auch unter www.deutsches-museum.de

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