Temporäre Schließung der Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis

Seit Ende 2006 war im Deutschen Museum in München die Dauerausstellung zum Deutschen Zukunftspreis zu sehen. „Aus Ideen Erfolge machen. Für die Menschen. Für das Land.“ – dies anhand der Arbeiten der Preisträger „erlebbar“ zu machen, ist die Intention dieser Präsentation, die inzwischen von über 1,6 Millionen Besuchern gesehen worden ist.

Die Präsentation von jeweils zehn der preisgekrönten Projekte zeigt die wissenschaftliche Exzellenz und nachhaltige Wirkung der Innovationen. Die Ausstellung stellt die beteiligten Forscher und Entwickler als Menschen mit besonderer Vorbildfunktion dar; die „Hall of Fame“ würdigt die Leistung dieser Persönlichkeiten. Deren Motivationen, das Brennen für ihre Projekte an junge Menschen zu vermitteln und sie für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, ist einerseits Intention des Deutschen Zukunftspreises, andererseits auch Auftrag und Anspruch des Deutschen Museums.

Das Deutsche Museum in München ist das größte naturwissenschaftlich-technische Museum der Welt. 1906 wurde der Grundstein gelegt und – unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg – das Museum am 7. Mai 1925 eröffnet. Nach dem 2. Weltkrieg erfuhr der fast hundert Jahre alte Gebäudekomplex lediglich notdürftige Reparaturen und wurde seitdem nicht mehr grundsaniert. Diese Grundsanierung und technische Ertüchtigung erfolgt jetzt in Abschnitten durch die „Zukunftsinitiative“ des Deutschen Museums.

Die anstehenden Maßnahmen betreffen ab sofort auch die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis. Sie wird jetzt an ihrem ursprünglichen Ort geschlossen und zieht während der Umbauarbeiten auf die Ausstellungsfläche auf der Empore des „Zentrum Neue Technologien“. Dort wird sie ab Januar 2016 in etwas veränderter Form wieder für die Besucher zugänglich sein.

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