Neues Preisträgerprojekt in der Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis

Im Dezember 2015 zeichnete Bundespräsident Joachim Gauck das Team Prof. Dr. Ardeschir Ghofrani, Dr. Reiner Frey und Prof. Dr. habil. Johannes-Peter Stasch für ihre Arbeiten zu „Entlastung für Herz und Lunge – vom Nitroglycerin zu innovativen Therapien“ mit dem Deutschen Zukunftspreis 2015 aus.

Im Deutschen Museum hat nun die feierliche Übernahme des Präsentationsmoduls als Darstellung ihrer Innovation stattgefunden. Das Modul ist somit fester Bestandteil der seit 2006 bestehenden Dauerausstellung der Projekte, die mit dem Deutschen Zukunftspreis, Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ausgezeichnet worden sind.

Das Modul der Preisträger 2015 fügt sich formal in die Präsentation der zehn ausgestellten Projekte ein und bildet in seiner kraftvollen Form einen starken Fixpunkt im inneren Bereich der Inszenierung. Gegliedert ist es in zwei Teile, die auf unterschiedlichen Abstraktionsebenen die Kernaspekte der Innovation, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Persönlichkeiten der Preisträger behandeln.

Das Forscherteam entwickelte ein Medikament, das bei Lungenhochdruck, einer schweren und fortschreitenden Krankheit wirkt und entdeckten einen Wirkmechanismus, der an den molekularen Prozessen im Herz-Lungenkreislauf ansetzt.

Eine plastische Adaption an die Lunge in Form eines technisch-anmutenden und metallisch glänzenden Objekts überragt die Module. In den Vitrinen und einer multimedialen Vertiefungsebene werden die Grundlagen und Schritte der Wirkstofffindung, der Entwicklung dieses lebensrettenden Medikamentes und weiterer zukunftsfähiger Anwendungsmöglichkeiten des entdeckten Wirkstoffes dargestellt.

Die drei Preisträger erläutern in kurzen Video-Statements, welche Rahmenbedingungen in der Forschung zu guten Ergebnissen führen und welche Relevanz ihre Zusammenarbeit für die Umsetzung in ein Medikament hatte. Das sogenannte Einfallstor widmet sich in spielerischer Form dem entscheidenden Aspekt dieser Wirkstoffentdeckung und - mancher hochrangiger wissenschaftlicher Innovation, der Serendipität.

Gemeinsam mit Frau MinR. Susanne Bos- Eisholt, Frau Petra M. Jung, Bundespräsidialamt, und dem Generaldirektor des Deutschen Museums Prof. Dr. Wolfgang M. Heckl enthüllten die drei Preisträger die Präsentation ihrer Arbeiten für die Öffentlichkeit.

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