Neu in der Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis im Deutschen Museum – das Modul zur Preisvergabe 2013

Im Dezember 2013 wurde das Team Dr. Jens König, Professor Stefan Nolte und Dr. Dirk Sutter für Ihre Entwicklung von Ultrakurzpulslasern mit dem Deutschen Zukunftspreis 2013 ausgezeichnet.

Im Deutschen Museum besteht seit 2006 eine Dauerausstellung zum Deutschen Zukunftspreis, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation. Weit über 1,4 Million Besucher haben seitdem die jeweils zehn jüngsten preisgekrönten Projekte und die „Hall of Fame“ der Preisträger besichtigt.

Das Modul der Preisträger 2013 fügt sich formal in die Ausstellung des Deutschen Zukunftspreises ein und bildet in seiner monolithischen Gestalt einen starken Auftakt im nördlichen Eingangsbereich. Gegliedert ist es in drei Teile, die auf unterschiedlichen Abstaktionsebenen die Kernaspekte der Innovation, ihre wirtschaftliche Bedeutung und die Persönlichkeiten der Preisträger darstellen: Das sogenannte Einfallstor widmet sich in spielerischer Form dem Grundgedanken der Anwendbarkeit ultrakurz-gepulsten Laserlichts. Nur wer die essenziellen Parameter Puls und Taktrate geschickt einstellt, wird das gepulste Licht als brauchbares Werkzeug einsetzen können.

In drei Vitrinen wird erläutert, was unter dem Begriff der kalten Bearbeitung zu verstehen ist - und wie man sie industriell nutzt. Anhand wichtiger Bauteile eines Ultrakurzpulslasers wird erklärt, wie ein solcher Laser funktioniert und schließlich wird beispielhaft gezeigt, wie vielfältig die Anwendungsmöglichkeiten der Laser sind.

Die drei Preisträger erläutern in kurzen Video-Statements, welche Rahmenbedingungen in der Forschung zu guten Ergebnissen führen können und welche Relevanz ihr Beitrag für die Fachwelt hat. Dabei werden auch zukunftsweisende Gesichtspunkte der Lasertechnologie und ihr Gewicht als Innovationsmotor reflektiert.

Gemeinsam mit Frau Petra Jung, Referatsleiterin im Bundespräsidialamt (Referat 13 Bildung, Wissenschaft, Familie), enthüllten die drei Preisträger die Präsentation ihrer Arbeiten für die Öffentlichkeit.

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