Bundespräsident Joachim Gauck verleiht Deutschen Zukunftspreis 2014

(v.l.n.r.) Dipl.-Ing. agr. Katrin Petersen, Bundespräsident Joachim Gauck, Dr.-Ing. habil. Peter Eisner, Dr. rer. nat. Stephanie Mittermaier

Bundespräsident Joachim Gauck hat heute Abend (19. November) in Berlin die Entwickler des Projektes „Lebensmittelzutaten aus Lupinen – Beitrag zu ausgewogener Ernährung und verbesserter Proteinversorgung“ mit dem Deutschen Zukunftspreis 2014, dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher Dr. rer. nat. Stephanie Mittermaier, Dr.-Ing. habil. Peter Eisner und Dipl.-Ing. agr. Katrin Petersen haben ein Verfahren geschaffen, mit dem sich aus den Samen von Lupinen Zutaten für vegetarische und vegane Lebensmittel gewinnen lassen, die tierischen Proteinen ähneln. Damit können geschmacklich überzeugende Fleisch- und Milchersatzprodukte hergestellt werden – eine Chance, um den Verzehr pflanzlicher Lebensmittel zu steigern und so eine bessere Ernährung der Weltbevölkerung zu sichern.

Der Bundespräsident ehrt mit dem Deutschen Zukunftspreis herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen, die zu anwendungsreifen Produkten führen. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 18. Mal vergeben und ist mit 250.000 Euro dotiert.

Ebenfalls für den Deutschen Zukunftspreis nominiert waren Dipl.- Ing. Ulrich Grethe, Dipl.-Kfm. Burkhard Dahmen und Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Spitzer mit ihrem Projekt „Horizontales Bandgießen von Stahl – neue Hochleistungswerkstoffe ressourcenschonend herstellen“ sowie Dr. rer. nat. Niels Fertig, Dr. rer. nat. Andrea Brüggemann und Dipl.-Phys. Michael George mit der Entwicklung „Ionenkanalmessungen im Hochdurchsatz – vom Uni-Labor zum Global Player“. Sie wurden von Bundespräsident Joachim Gauck mit einer Urkunde geehrt.