Bundespräsident Joachim Gauck informierte sich über die Weiterentwicklung der preisgekrönten Innovationen

(v.l.n.r) Dr. rer. nat. Jan Blochwitz-Nimoth, Dr. rer. nat. Martin Pfeiffer, Bundespräsident Joachim Gauck, Prof. Dr. rer. nat. Karl Leo

Bundespräsident Joachim Gauck traf heute mit den Preisträgern des Deutschen Zukunftspreises, Prof. Dr. Karl Leo, Dr. Jan Blochwitz-Nimoth und Dr. Martin Pfeiffer zusammen. Die drei in Dresden beheimateten Wissenschaftler wurden 2011 mit dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation für ihre gemeinsamen Ergebnisse bei der Erforschung organischer Halbleiter und der wirtschaftlichen Umsetzung dieser Erkenntnisse ausgezeichnet.

Das Gespräch fand im Rahmen des Antrittsbesuches von Bundespräsident Gauck im Freistaat Sachsen in der Technischen Universität Dresden statt. Hier entstand die preisgekrönte Innovation, die heute in verschieden Firmen in hocheffiziente Technologien umgesetzt wird. Dazu gehören u. a. Organische Leuchtdioden (OLED) mit drastisch reduziertem Energieverbrauch und langer Lebensdauer und organische Solarzellen mit deutlich erhöhter Effizienz. Damit werden neue und ressourcenschonende Anwendungen in vielen verschiedenen Lebensbereichen möglich.

Bundespräsident Joachim Gauck und Frau Daniela Schadt - in ihrer Begleitung auch Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Frau Veronika Tillich, sowie Staatsministerin Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer - ließen sich von den Preisträgern über die Projektidee und die daraus resultierenden Weiterentwicklungen informieren. Denn die Auszeichnung mit dem Deutschen Zukunftspreis gilt Arbeiten, die ausgehend von exzellenter Forschung zu marktreifen Produkten und damit auch zu Arbeitsplätzen führen.

Das ist mit den Ausgründungen, die von den drei Preisträgern initiiert wurden, so der Novaled AG - Dr. Jan Blochwitz-Nimoth ist CSO des Unternehmens - und der Heliatek GmbH, deren CTO Dr. Martin Pfeiffer heute ist, hervorragend gelungen: Die Novaled AG hat bereits 130 Mitarbeiter und zwei Niederlassungen in Asien (Tokyo und Seoul). Das Unternehmen erreichte 2011 break even und hat einen Umsatz von 17,4 Mio. Euro erzielt. Die Heliatek GmbH beschäftigt derzeit 63 Mitarbeiter und hat inzwischen eine weltweit einzigartige Anlage zur Produktion organischer Solarzellen in einem kontinuierlichen Rolle-zu-Rolle Verfahren aufgebaut. Das Unternehmen konnte in Januar 2013 einen neuen Weltrekord für die Effizienz seiner organischen Solarzellen bekannt geben.

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