Daimler Fonds

Anke Kleinschmit, Leiterin Konzernforschung und Nachhaltigkeit, Daimler AG

„Exzellente Technologien in Produkte umsetzen und weltweit Märkte erschließen – dieser Anspruch des Bundespräsidenten an den Deutschen Zukunftspreis gilt selbstverständlich auch für Daimler. Technologie- und Innovationsführerschaft zu sichern, ist für uns eine grundlegende Verpflichtung. Und dazu können wir in unserem Kerngeschäft, dem Automobilbau, am besten beitragen.

Für die Daimler AG bedeutet technologisches Engagement, angesichts begrenzter Ressourcen und steigendem Fahrzeugbedarf, eine individuelle und nachhaltige Mobilität für unsere Kunden sicherzustellen. Schließlich ist nicht die Zahl der Innovationen, sondern letztlich ihr Nutzen für den Menschen maßgeblich. Dabei liegt die Herausforderung darin, neue Technologien zum bestmöglichen Zeitpunkt auf den Markt zu bringen. Auf dem Weg zur optimalen Entscheidung kann die Daimler AG auf ihr globales Wissensnetz zurückgreifen. Nachhaltige Investitionen sind erforderlich, um mit wegweisenden Innovationen und Entwicklungen weltweit Trends setzen zu können. Wir investieren massiv in alternative Antriebe und Elektromobilität. Im Jahr 2015 hat die Daimler AG mehr als 6 Milliarden Euro in Forschungs- und Entwicklungsprojekte investiert. In 2016 und 2017 sind es 14,5 Milliarden Euro – mehr als die Hälfte davon fließt erneut in ‚grüne’ Technologien.

Unser Engagement beim Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation erschließt sich deshalb von selbst. Wir fördern die technologische Exzellenz in unserem Land für weltweit glänzende Zukunftsperspektiven. Der Deutsche Zukunftspreis zeichnet herausragende wissenschaftliche Leistungen aus, die gleichzeitig anwendungsreif und marktfähig sind. Er stellt der Öffentlichkeit die Menschen hinter den Ideen vor und wirft ein Licht auf das in Deutschland in besonderem Maße vorhandene wissenschaftliche und technische Innovationspotenzial. Dieses Know-How und die Kreativität der Forscher und Entwickler aber sind Bedingung für wirtschaftliches Handeln. Auch unser Interesse besteht darin, vor allem junge Menschen für Natur- und Ingenieurswissenschaften zu begeistern und den Wissenschaftsnachwuchs optimal auszubilden. Nur so ist es möglich, im globalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Von der engen Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft profitiert nicht zuletzt die Daimler AG.“