Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis von 2006 bis 2015

Im Dezember 2006 wurde die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis im Deutschen Museum in München der Öffentlichkeit übergeben. Es war seinerzeit der Wunsch des Bundespräsidenten Köhler, die Zielsetzungen des Preises, für ein innovationsfreundliches Klima zu werben und gerade junge Menschen dazu motivieren, dem Beispiel der Preisträger zu folgen, in einer Präsentation manifest zu machen.

Das Deutsche Museum hat den Auftrag und Anspruch „Meisterwerke der Naturwissenschaft und Technik“ - so der historische Untertitel des Hauses - nicht nur zu präsentieren, sondern auch erlebbar zu machen. Es vermittelt unterhaltsam und zielgruppengerecht die Grundlagen von Naturwissenschaft und Technik, gibt einen Überblick über deren historische Entwicklung und ist gleichzeitig ein Schaufenster der aktuellen Forschung. Kein Ort konnte besser geeignet sein, eine Präsentation der mit dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ausgezeichneten Projekte entstehen zu lassen.

Wer die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis seinerzeit betrat, befand sich ein einem Raum, dessen Gestaltung und Stimmung sich von klassischer Museumspräsentation unterschied. Die Ausstellung informierte über die Ziele des Deutschen Zukunftspreises und verdeutlichte seine besondere Stellung als Preis des Bundespräsidenten durch die Gestaltung des Raumes als anspruchsvolle Gesamtinszenierung. Die preisgekrönten Innovationen waren auf Projektinseln platziert und um ein durch Licht akzentuiertes Zentralmodul herum positioniert. Die Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Themen wurde durch die Lichtstimmung symbolhaft vereinheitlicht.

Konzipiert wurde die Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis als eine Art „Schleuse“ zwischen den monumentalen Ausstellungsstücken der frühen Industrialisierung oder der Schiff- und Luftfahrt und dem „Zentrum Neue Technologien“ (ZNT), einer neuen Ausstellungsfläche für Nano- und Biotechnologie - als den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts - im Haus.

Die Eröffnung des ZNT 2009 war der erste große Meilenstein der „Zukunftsinitiative“ des Deutschen Museums, die jetzt in zwei weiteren Planungsschritten zu einer Generalsanierung des Hauses bis 2025 führen wird. Die heiße Phase dieser Generalsanierung ab Ende 2015 war wiederum Anlass für den Umzug der Ausstellung des Deutschen Zukunftspreises auf die Empore des ZNT. Die veränderten räumlichen Gegebenheiten bedingten auch eine Veränderung wesentlicher konzeptioneller Bestandteile der Ausstellung.

In diesem Archiv finden Sie einen Bilder- und Video-Rundgang zu der ehemals bestehenden Umsetzung, wie sie bis Ende 2015 zu sehen war.

Zum Video-Rundgang

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weiterlesen
Einverstanden