Frist für die Ausschreibungsrunde zum Deutschen Zukunftspreis 2009 endet am 15. Januar 2009

Vor wenigen Tagen hat Bundespräsident Horst Köhler das Team um Dr. Jiri Marek mit dem Deutschen Zukunftspreis 2008 ausgezeichnet und schon geht es in die nächste Runde:

Bis zum 15. Januar 2009 müssen die vorschlagsberechtigten Institutionen die von ihnen ausgewählten Projekte bei der Jury einreichen. Der Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ist kein „Bewerbungspreis“. Gemäß den Statuten sind die vorschlagsberechtigten Institutionen aufgerufen, der Jury bis zu drei Vorschläge pro Ausschreibung einzureichen.

Zu den vorschlagsberechtigten Institutionen zählen die großen Wissenschafts- und Wirtschaftsorganisationen in Deutschland. Die vorschlagsberechtigten Institutionen identifizieren zunächst in ihrem jeweiligen Umfeld herausragende Projekte; es ist aber jedem Forscher oder Entwicklerteam unbenommen, eine der Organisationen auf sein Projekt aufmerksam zu machen. Ein Ansprechpartner in jeder dieser Organisationen steht den Teams mit Rat und Hilfe zur Verfügung.

Ein Projekt kann eine Zulassung zur Auswahlrunde nur erlangen, wenn es die in den Statuten vorgeschriebenen Kriterien erfüllt. Wesentlich sind innovative Leistung, die Patentfähigkeit und die bereits erzielte oder sich abzeichnenden Umsetzung, die langfristig auch zu Schaffung von Arbeitsplätzen führen muss.

Um Interessierten einen Anhaltspunkt für die zur Ausschreibung notwendigen Kriterien und Materialien zu geben, ist auf der Website des Deutschen Zukunftspreises www.deutscher-zukunftspreis.de unter Organisation ein Leitfaden zur Ausschreibung hinterlegt.

Die Entscheidung, ob ein Projekt der Jury vorgeschlagen wird, obliegt ausschließlich den vorschlagsberechtigten Institutionen. Vor der Einreichung findet daher bereits dort ein intensiver Auswahlprozess statt. Es ist daher möglichen Beteiligten angeraten, sich nun schnellst möglich mit dem Ansprechpartner einer Organisation in Verbindung zu setzen.

Weitere Termine

Das mit dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation ausgezeichnete Projekt findet im Frühjahr 2009 auch seinen Platz in der Ausstellung zum Deutschen Zukunftspreis im Museum.

Am 25 März 2009, 19.00 Uhr, wird das Gewinnerteam des Deutschen Zukunftspreises 2008, Dr. Jiri Marek, Dr. Michael Offenberg und Dr. Frank Melzer, das prämierte Projekt „Smarte Sensoren erobern Konsumelektronik, Industrie und Medizin“ im Rahmen der Wintervorträge im Deutschen Museum in München vorstellen.

Insgesamt sind zehn der seit 1997 mit dem Deutschen Zukunftspreis ausgezeichneten Innovationen in der aufwendig gestalteten Dauerausstellung im Deutschen Museum in München zu erleben. Der Weg von der Idee zum Produkt wird in Form klassischer Exponate, multimedialer Umsetzungen oder mit Hands-on Experimenten veranschaulicht. Die wirtschaftliche Relevanz der Projekte – eine Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem Preis – wird in der zum Modul gehörigen Medienstation durch eine Animation verdeutlicht.

Die Ausstellung im Deutschen Museum in München ist täglich von 9.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.